Neu an der Anne Frank Realschule?

Kein Problem!

Schon seit vielen Jahren helfen unsere Tutorinnen aus den 9. Klassen den neuen Fünftklässlerinnen beim Einleben an der AFR und in einer neuen Klassengemeinschaft. So auch dieses Schuljahr. Dabei betreuten jeweils drei bis fünf Tutorinnen eine 5. Klasse unserer Schule.

Eine der Hauptaufgaben des Tutorinnensystems ist es, dass sich die „Kleinen“ durch das gemeinsame Erleben mit den „Großen“ mit der Schule identifizieren können. Denn dies ist oft mit entscheidend für den Schulerfolg. Auch dieses Jahr gab es einige spannende Aktivitäten und Feiern. So halfen die Tutorinnen bei der Orientierung mit der Schulhausrallye in der zweiten Schulwoche.

Natürlich kam auch das Feiern nicht zu kurz: Neben einer gruseligen Halloweenparty und einer besinnlichen Weihnachtsfeier dürfen sich unsere Fünftklässlerinnen auch über eine schöne Osteraktion freuen.

Kooperation mit der Mediation

Bei diesem gemeinsamen Festen sind auch immer einige Mediatorinnen mit dabei, um einmal genauer hinsehen zu können, wo gruppenspezifische Probleme bestehen oder im Werden sind. Diese enge Vernetzung von Tutorinnen und Mediatorinnen ist gerade im ersten Halbjahr der 5. Klassen sehr wichtig, da die Gruppenbildung doch auch meist Probleme mit sich bringt. Hier leisten unsere Tutorinnen als „Zuarbeiterinnen“ zur Mediation wirklich sozialpädagogische Arbeit und helfen auch uns Lehrern sehr, da sie doch ganz nah an den „Kleinen“ dran sind.

Eine neue Aufgabe für unsere Tutorinnen

Eine ganz besondere Aufgabe der Tutorinnen ist dieses Schuljahr das Mitwirken der Tutorinnen als Lernchoaches im Fachunterricht. Jeden Dienstag in den letzten beiden Schulstunden stehen die Tutorinnen den Lehrkräften und Fünftklässlerinnen als Helferinnen zur Seite und unterstützen dabei fleißig beim Lernen. Dabei wurden Märchen und Erzählungen gemeinsam geschrieben, gemeinsam Lektüre gelesen, Referate vorbereitet und wertvolle Tipps bei Lernschwierigkeiten gegeben. Das Lerncoaching durch die Tutorinnen ist sehr gewinnbringend, da die „Kleinen“ bei Problemen lieber Schülerinnen fragen und dabei merken, dass sich die „Großen“ auch gerne Zeit für sie nehmen.

Um diesen vielfältigen Aufgaben gerecht zu werden, erhielten die Tutorinnen das nötige Rüstzeug durch ein dreitägiges Seminar in der Jugendherberge in Possenhofen Anfang des Schuljahres. Zur gleichen Zeit waren dort auch die Mediatorinnen und die SMV, so dass wir schon an einer engeren Vernetzung dieser Gruppen arbeiten konnten.

Doch der beste Weg das Tutorensystem an der Anne Frank Realschule zu beschreiben ist, wenn man einfach die Tutorinnen und Fünftklässlerinnen fragt. Hier einige Eindrücke.

 

Unsere Zusammenarbeit mit den Fünftklässlerinnen ist schön, weil…

 

  • … man sieht, wie sie sich entwickeln,
  • … wir uns freuen, wenn sie sich freuen,
  • … wir etwas ganz Besonderes für sie sind,
  • … man sie besser kennen lernt und man ein Vorbild für sie ist,
  • … man den „Kleinen“ doch etwas „Nützliches“ auf den Weg mitgeben kann,
  • … es einfach Spaß macht, mit ihnen herumzualbern und auch für sie da zu sein,
  • … ich jetzt weiß, was es heißt, Verantwortung zu haben.

 

Wir, die 5. Klässlerinnen, sind glücklich, dass wir unsere Tutorinnen haben, weil….

 

  • … sie immer für uns da sind und uns helfen.
  • … sie sich freundlich und liebevoll um uns kümmern.
  • … sie unserer Klasse helfen, wenn es zu Konflikten kommen.
  • … sie tolle Feste und Aktionen für uns planen.
  • … sie immer tolle Ideen in den AGs haben.
  • … sie uns gezeigt haben, wie es so läuft.
  • … sie immer mit uns Spielen und wir viel Spaß mit ihnen haben.
  • … sie die besten Tutorinnen der ganzen Welt sind!

 


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