Profilfach Physik II: Mathematikerin Maryam Mirzakhani ist Patronin des violetten Lernhauses

Maryam Mirzakhani lebte von 1977 bis 2017. Wer war sie?

Maryam Mirzakhani war eine iranische Mathematikerin, die schon als Schülerin herausragende mathematische Leistungen erbrachte.

Sie befasste sich mit diesen mathematischen Themen:

  • hyperbolische Geometrie
  • symplektischer Geometrie
  • Teichmiller-Theorie
  • Ergoden-Theorie
  • Riemannsche Flächen

Maryam Mirzakhani wurde 40 Jahre alt und hatte eine Tochter mit ihrem Ehemann Jan Vondrák, der selbst ein tschechischer Mathematiker ist. 2017 starb sie an Brustkrebs.

Warum wurde Maryam Mirzakhani berühmt?

Maryam Mirzakhani löste mathematische Probleme, die als unlösbar galten – auch als sie längst todkrank war.

Außerdem war sie die erste Frau, die 2014 die Fields-Medaille erhielt – und zwar für ihre herausragenden Beiträge zur Geometrie und die Dynamik der Riemannschen Flächen und ihrer Modulräume. Diese Auszeichnung erhalten nur die Besten der Besten.

Eine große Ehre war es für sie, dass sie auch in folgende Organisationen gewählt wurde:

  • 2015: American Philosophical Society
  • 2016: National Academy of Sciences und Académie des sciences
  • 2017: American Academy of Arts and Sciences
Warum ist Maryam Mirzakhani ein Vorbild für unsere Schülerinnen?
  • „Sie hat unmöglich scheinende mathematische Probleme gelöst, und irgendwann möchte ich das auch schaffen.“
  • „Obwohl sie schwer krank war, hat sie weitergekämpft – und das hat michsehr beeindruckt.“
  • „Maryam hat das Unmögliche möglich gemacht, indem sie als erste Frau die Fields-Medaille erhielt. Und das macht sie in meinen Augen zu einer sehr besonderen Frau, die leider viel zu früh diese Welt verlassen musste.“
  • „Ich glaube nicht, dass jeder Mathematiker werden sollte, aber viele geben der Mathematik nicht mal eine Chance. Doch ich möchte diesem Unterricht jetzt eine Chance geben! Dank Maryam Mirzakhani, weil sie gezeigt hat, dass auch wir Frauen in diesem Bereich viel erreichen können.“
  • „Es ist die Art und Weise, wie sie Probleme gelöst hat, die mich beeindruckt.“

Maryam ist viel zu früh gegangen, aber ihre Taten werden für Tausende Frauen nie in Vergessenheit geraten. Sie hat viele Menschen dazu inspiriert, sich der Mathematik und dem Naturwissenschaften zu widmen. Das beneide ich an ihr.

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